Höreindruck


<p>Das von Robert und Clara Schumann angefertigte Arrangement der Sinfonie Nr. 2 für Klavier zu vier Händen bezeichneten sie selbst als „passabel“, und so ist auch die Interpretation vom Duo Eckerle keine Tiefenauslotung, eher eine gut gespielte Version. Intensiver ist dagegen die lyrische Dramatik der Ouvertüren zur Oper „Genoveva“ und zu Shakespeare’s „Julius Caesar“ gestaltet. Eigentlicher Clou dieser Aufnahmen ist jedoch die Bearbeitung vom Konzertstück für vier Hörner und Orchester, dessen virtuose Stimmführung in den Antipoden von romantischem Gestus und barocken Lineaturen dem Duo Eckerle vorzüglich gelingt.</p>